Neue Statistiken haben gezeigt, dass Frauen im Schnitt 23,3% weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen verdienen. Dies bedeutet, dass sie bis zum 26. März des nächsten Jahres arbeiten müssen, um an das Jahresgehalt von einem Manne heran zu kommen. In vier Jahren haben Frauen also ein Jahresgehalt weniger als die Männer.
In einem Interview mit der Süddeutschen-Zeitung hat eine Personalleiterin behauptet, die Frauen seien selber Schuld an ihrer Lage, da sie zu wenig mit ihren Arbeitgebern über das Geld redeten aus Angst abgewiesen zu werden. Daher rät sie, sich für Erfolge, die man in der Firma feiern könne, in einem Aktenordner anzulegen, um später Verhandlungsnachweise zu haben. Doch auch wenn dieses nichts nützt, solle man sich nicht entmutigen lassen und an seiner Gesprächstaktik feilen. Dies könne zum Beispiel vor dem heimischen Spiegel, mit Freunden und Bekannten oder mit Verwandten geübt werden.
Doch fraglich ist, ob diese Methoden helfen, da die Chefs oft auf die Barrikaden gehen. Vielleicht haben Sie ja selber bereits positive oder negative Erfahrungen gemacht und können berichten, was Sie auf jeden Fall für Gespräche empfehlen beziehungsweise nie wieder ausprobieren würden.
Bis zur Gehaltserhöhung gilt es einfach mit dem Motto „Keep Working“ zu arbeiten und/oder selber für eine Gleichberechtigung bei der Bezahlung von Männern und Frauen zu kämpfen und bei Protesten und Demonstrationen teilzunehmen.
